Helvoirt: Vincent besuchte seine Eltern, die von 1871 bis 1875 in Helvoirt wohnten, an kirchlichen Feiertagen und zu Geburtstagen. Vincent selbst hat nie in Helvoirt gewohnt. Er hatte das Elternhaus zwei Jahre zuvor verlassen und arbeitete bei der Kunsthandlung Goupil, zunächst in Den Haag, später in London und Paris. Zu Weihnachten oder in den Ferien kam er zu Besuch ins Pfarrhaus. Er fertigte Skizzen der reformierten Kirche an, in der sein Vater predigte. Außerdem fertigte er dort kleine Zeichnungen für Betsy Tersteeg an, die Tochter seines Vorgesetzten in Den Haag. Als Zwanzigjähriger wurde Vincent nach Oisterwijk einberufen, um an der Auslosung für den Militärdienst teilzunehmen. Sein Vater sorgte für einen Ersatzmann, was ihn viel Geld kostete.