Als Vincent in Nuenen ankommt, zieht der Pfarrgarten schnell seine Aufmerksamkeit auf sich. Der Alte Turm und der dazugehörige Friedhof, die vom Pfarrgarten aus zu sehen sind, lassen ihn nicht los. „Der Friedhof mit den Holzkreuzen geht mir so sehr durch den Kopf, dass ich vielleicht schon im Voraus einige Studien dazu anfertige – ich hätte gerne so etwas im Schnee – eine Bauernbeerdigung oder so.“ Der Friedhof mit den Kreuzen am Turm im Schnee ist in der Tat eines der ersten Motive, die er in Nuenen zeichnet. Vincent hält diesen Ort mehr als dreißig Mal fest.
Der Ort gewinnt an Bedeutung, als am 26. März 1885 sein Vater verstirbt und vier Tage später auf dem damals noch genutzten Friedhof beigesetzt wird.
Das Grab ist noch immer vorhanden. Das Fundament des alten Turms ist erhalten geblieben und wird heute durch Steinkörbe markiert.