Etten-Leur: In Etten entdeckte Vincent die Kopfweiden. Vor allem in der damaligen Leursestraatje zeichnete er sie häufig. Bereits in diesen Darstellungen zeigte sich die animistische Art, wie er die Natur betrachtete: Er zeichnete niemals einfach nur einen Baum, sondern versuchte, ihm eine menschliche Emotion zu verleihen. Die gekappten Weiden symbolisierten für ihn die Art und Weise, wie auch Menschen vom Leben gezeichnet werden. Später in Südfrankreich erkannte er in den knorrigen Olivenbäumen die Verzweiflung Christi auf dem Ölberg wieder.